Violaine Bérot

Die Biographie der französischen Schriftstellerin Violaine Bérot ist alles andere als banal. Nach einem Abschluss in Philosophie führte sie ihr beruflicher Werdegang von der Stadt, wo sie als Informatikerin tätig war, in die Pyrenäen, wo sie sich jahrelang der Ziegenzucht widmete. Während dieser ganzen Zeit gab es allerdings nur eine Konstante in ihrem Leben: das Schreiben. Ihr Debüt als Romanautorin gab sie 1994 mit „Jehanne“. Ihre Tätigkeit führt sie nach eigenen Worten beinahe obsessiv aus: schreiben, lesen und herumreisen, um über ihre Bücher zu sprechen, sie an Lesungen vorzustellen und sie mit Schülern und Theaterleuten zu bearbeiten.

Heute ist sie Autorin eines einzigartigen Werks mit mittlerweile 15 Veröffentlichungen auf Französisch. Viele ihrer Bücher wurden übersetzt, u.a. auf Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Hebräisch. Von Lesenden als eines der bestgehüteten Geheimnisse der französischen Literatur angesehen, zeichnet sie sich durch den Aufbau und den Rhythmus ihrer Texte aus, die sie bis zur Perfektion ausfeilt.

„Violaine Bérot schreibt so, wie man boxt. Direkt ins Herz. Direkt in die Seele.“
Michel Abescat, Le Monde 1999